Bestehende Automationen

Ihre Automation bricht. Wir finden heraus, warum.

Zapier, Make oder n8n — selbst gebaut oder von jemand anderem geliefert. Wenn die Automatisierung mehr Aufmerksamkeit kostet, als sie spart, sehen wir uns einen Tag lang an, woran das liegt: welcher Schritt scheitert, was das Nachbessern heute an Stunden kostet, und ob sich Härten lohnt oder ein Neubau. Am Ende steht eine Empfehlung, kein Angebot, das Sie unterschreiben müssen.

Warum Automationen kippen

Es liegt fast nie am KI-Modell.

Automationen scheitern selten daran, dass eine KI schlecht antwortet. Sie scheitern an dem, was drum herum fehlt: an fehlender Wiederholung, fehlender Alarmierung und fehlender Freigabe. Vier Muster sehen wir immer wieder.

Niemand merkt, wenn sie bricht

Kein Alarm, kein Blick in die Ausführungshistorie. Der Ausfall fällt auf, wenn sich ein Kunde beschwert — im Zweifel drei Tage später.

Ein Fehler, und der Vorgang ist weg

Kein Wiederholversuch, keine Idempotenz: Was beim ersten Anlauf scheitert, verschwindet still — oder läuft beim Nachfassen ein zweites Mal und erzeugt Dubletten.

Die KI schreibt ungeprüft nach außen

Ein Sprachmodell formuliert und versendet in einem Schritt. Was fehlt, ist die Stelle, an der ein Mensch den Entwurf bestätigt, bevor er das Haus verlässt.

Zugänge laufen ab

Ein Token verfällt, ein Passwort ändert sich, eine Schnittstelle wird abgekündigt. Dann steht die Kette — und niemand ist dafür zuständig.

Schritt 1

Das Rescue-Audit: ein Tag, drei Ergebnisse.

Wir sehen uns Ihre laufende Automation an — vor allem die Ausführungshistorie, weil dort steht, was tatsächlich passiert ist, und nicht, was passieren sollte.

  • Die Bruchstellen, benannt. Welcher Schritt scheitert, wie oft, seit wann — und ob der Fehler stillschweigend passiert oder auffällt.
  • Die Stundenrechnung. Was Sie das Nachbessern heute im Monat kostet: Wer greift wie oft von Hand ein, und wie lange. Diese Zahl ist die Grundlage für jede weitere Entscheidung.
  • Die Empfehlung: härten oder neu bauen. Mit Begründung. Wenn Ihre Automation im Kern trägt, sagen wir das — und bauen nichts Neues.
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Der Deckel ist hart: Was darüber hinausgeht, ist ein neues Angebot und kein stilles Mehr. Reicht ein Tag für Ihren Fall nicht, sagen wir das vor der Beauftragung — dann ist das Prozess-Screening der richtige Einstieg.

Was danach passiert

Mit dem Ergebnis entscheiden Sie, nicht wir.

Das Audit endet mit der Empfehlung, nicht mit einem Vertrag. Was daraus wird, sind drei Wege — und der erste ist ausdrücklich einer davon.

Sie machen es selbst

Die Bruchstellenliste ist so geschrieben, dass Ihre eigenen Leute oder Ihre bisherige Agentur damit arbeiten können. Wenn das reicht, ist der Tag für Sie das günstigste Ergebnis — und für uns ein zulässiges.

Wir härten die Strecke

Wiederholversuche mit Wartezeit, Idempotenz gegen Doppelverarbeitung, Alarmierung an einen echten Empfänger, und eine Freigabe-Queue überall dort, wo eine KI etwas entwirft, das nach außen geht. Dafür machen wir Ihnen ein eigenes Angebot mit festem Umfang.

Neubau statt Flickwerk

Manchmal ist die ehrlichste Antwort, dass die Strecke im Kern nicht trägt. Dann sagen wir das — und der übliche Weg ist das Prozess-Screening, nicht ein zweiter Reparaturversuch.

Den laufenden Betrieb übernehmen wir nur für Systeme, die wir vorher gehärtet oder gebaut haben, und immer mit eigenem Vertrag — wie er aussieht, steht unter Automatisierung, Stufe 3. Der monatliche Wirkungsreport gehört dann dazu.

Bevor wir hineinsehen

Ein Blick in die Ausführungshistorie ist ein Blick in echte Daten.

Dort steht, was Ihre Automation tatsächlich verarbeitet hat — Namen, Belege, Nachrichten. Deshalb gelten für dieses Angebot dieselben Regeln wie für jedes andere bei uns, nur früher.

Vertrag vor Zugang

Bevor wir Kundendaten anfassen, liegt ein unterschriebener Auftragsverarbeitungsvertrag vor. Das gilt auch hier: Ein Audit fühlt sich wie eine Vorstufe an, ist aber Auftragsverarbeitung.

Daten bleiben, wo sie sind

Braucht ein Fehler echte Daten zur Analyse, untersuchen wir ihn in Ihrem System — nicht durch Kopieren nach außen und nicht in einem Hilfswerkzeug.

Die Rollen bleiben klar

Wir sehen uns Ihr System an. Verantwortlicher im Sinne der DSGVO bleiben Sie. Wo ein externes Sprachmodell im Spiel ist, benennen wir Anbieter, Region und Trainingsausschluss — das gehört zum Ergebnis, nicht in die Fußnote.

Härten würde die Lage verändern

Protokolle, Alarme und eine Freigabe-Queue halten fest, wer wann was freigegeben hat. Systeme, die die Arbeit von Mitarbeitern bewerten, berühren die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG — was sich dadurch änderte, steht im Audit-Ergebnis, bevor Sie darüber entscheiden. Wie wir das absichern.

Was wir nicht tun: Wir sagen Ihnen nicht, ob Ihr Einsatz rechtlich zulässig ist, und ob eine Mitbestimmung ausgelöst wird, beurteilen wir nicht. Wir prüfen technisch und erklären, was wir gesehen haben. Die rechtliche Bewertung gehört zu Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt — und wir empfehlen sie, bevor Sie an der Strecke etwas ändern lassen.

Ehrlichkeit vorab

Wann wir absagen.

  • Wenn Standardsoftware Ihren Fall bereits abdeckt. Dann ist die Automation nicht das Problem, sondern der Umweg.
  • Wenn wir keinen eigenen, persönlichen Zugang zur Automation und ihrer Ausführungshistorie bekommen. Ein geteilter Sammel-Login ist kein Zugang, den man dokumentieren kann.
  • Wenn parallel weiter jemand anderes an derselben Automation baut. Zwei Hände an einem laufenden System sind die Ursache, nicht die Lösung.
  • Wenn in der Automation Gesundheitsdaten oder andere Daten nach Art. 9 DSGVO verarbeitet werden. Zeigt sich das erst beim Hineinsehen, endet die Prüfung an dieser Stelle — mit einem Nein und einem Bericht darüber, was gelöscht wurde.
  • Wenn die Automation Entscheidungen über Menschen trifft — Bewerbungen, Kündigungen, Bonität — und diese Entscheidung automatisch nach außen wirkt. Das bauen wir nicht um, das bauen wir zurück.
  • Wenn Sie in der Automation Daten verarbeiten, die Ihnen ein Dritter anvertraut hat, und diese Kette nicht geklärt ist. Dann steht vor dem Audit die Klärung, nicht der Zugang.

Was bricht bei Ihnen?

Erzählen Sie uns, was die Automation tun soll und was sie stattdessen tut.

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