Wir beraten nicht zu KI. Wir bauen sie und betreiben sie.
Adtura ist eine KI-Beratung für mittelständische Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitenden, mit Sitz in Frankfurt am Main. Adtura analysiert einen einzelnen Arbeitsprozess, baut die passende Automatisierung und betreibt sie danach im Auftrag des Kunden. Der Prozess ist nicht auf einen festen Lösungskatalog begrenzt. Beraten wird nicht auf Folien: Vor der Kaufentscheidung steht ein Ergebnis an echten Daten des Unternehmens.
Wir übergeben keine Empfehlung. Wir übernehmen den Prozess.
Eine klassische Beratung liefert einen Bericht, eine Empfehlung und eine Präsentation. Danach steht das Unternehmen vor der Frage, wer das baut. Bei uns endet ein Projekt nicht mit dem Bericht, sondern mit einem laufenden System, für das wir danach geradestehen.
Kein Projekt ohne laufenden Betrieb
Wir bauen nichts, das wir anschließend nicht selbst betreiben. Wer nur eine Analyse möchte, bekommt eine Analyse — aber kein System, das danach niemand pflegt.
Kein Auftrag ohne vereinbarte Zahl
Was nicht messbar wird, wird nicht gebaut. Die Zahl legen wir vor dem Piloten gemeinsam fest: Bearbeitungszeit, Fehlerquote, Durchlaufmenge — was zum Prozess passt.
Kein Ersatz von Standardsoftware
Ihre Warenwirtschaft, Ihre Buchhaltung, Ihr CRM bleiben, wo sie sind. Wir arbeiten an den Lücken dazwischen, die kein Standardprodukt abdeckt.
Was andere zum Individualprojekt machen, ist bei uns oft eine Einstellung statt einer Programmieraufgabe. Deshalb ist unser Angebot kein fester Katalog. Drei gebaute Systeme zeigen die Bauweise: Websites, die gefunden werden, Bilderkontrolle am Point of Sale und automatische Tourenplanung. Sie sind Beispiele, kein Katalog.
Für Prozesse, die jede Woche wiederkehren und an denen ein Mensch hängt.
Ein Prozess ist ein Kandidat, wenn drei Dinge zutreffen: Er läuft regelmäßig. Die Daten dazu liegen bereits im Haus. Und es gibt eine Regel, nach der heute entschieden wird — auch wenn sie nur im Kopf einer Kollegin steht.
Interne Dashboards und Zeiterfassung
Stunden werden in drei Systemen erfasst und am Monatsende von Hand zusammengeführt. Ein Dashboard zieht die Zahlen selbst zusammen und zeigt sie tagesaktuell.
Berichte, die von Hand entstehen
Der Wochenbericht, für den jemand jeden Freitag zwei Stunden Zahlen kopiert. Das System erzeugt den Entwurf, ein Mensch prüft und gibt frei.
Angebots- und Rechnungsverarbeitung
Eingehende Post wird gelesen, den richtigen Feldern zugeordnet und ins Zielsystem übergeben. Unklare Fälle gehen an einen Menschen, nicht in eine Warteschlange.
Ticket- und Support-Automatisierung
Anfragen werden sortiert, dem richtigen Postfach zugewiesen und mit einem Antwortvorschlag versehen. Abgeschickt wird von einem Menschen.
Firmenwissen durchsuchbar machen
Handbücher, Protokolle, Preislisten und Verträge liegen in Ordnern, die niemand durchsucht. Eine Suche beantwortet Fragen aus den eigenen Dokumenten und nennt die Fundstelle.
Recruiting-Vorbereitung
Unterlagen strukturieren, auf Vollständigkeit prüfen, Termine koordinieren, Eingangsbestätigungen versenden. Ausdrücklich ohne Auswahlentscheidung.
Was wir beim Recruiting nicht bauen
Keine Bewertung von Bewerbern. Kein Scoring, kein Ranking, keine automatische Absage, keine Analyse von Emotionen, Video oder Stimme. Sobald ein System Bewerber filtert oder bewertet, ist es nach Anhang III der KI-Verordnung ein Hochrisikosystem mit einem eigenen Pflichtenkatalog. Das ist ein eigenes Projekt, kein Nebenprodukt — und wir bieten es nicht an. Die Auswahlentscheidung trifft Ihr Personalbereich.
Der gemeinsame Nenner: In jedem dieser Fälle schlägt das System vor, ein Mensch entscheidet. Das ist keine Zurückhaltung, sondern Bauprinzip.
In vier Stufen. Keine wird übersprungen.
Nach jeder Stufe können Sie aussteigen. Das ist so gebaut, damit Sie nicht das große Paket kaufen müssen, um zu erfahren, ob es funktioniert.
Das Gespräch
Eine Stunde über den Prozess, der bei Ihnen hängt. Wir hören zu, fragen nach Mengen und Ausnahmen und sagen Ihnen ehrlich, ob wir die Richtigen sind. Das ist ein Gespräch, noch keine Analyse. Es kostet nichts.
Das Prozess-Screening
Wir sehen uns einen Prozess mit Ihren echten Daten an, nicht an einem Musterbeispiel. Am Ende steht, was heute wie lange dauert, wie hoch die Ausnahmenquote ist, welcher Anteil sich automatisieren lässt und welche Zahl der Pilot erreichen muss. Diese Stufe ist bezahlt und auf zwei Personentage gedeckelt — was darüber hinausgeht, ist ein neues Angebot und kein stilles Mehr. Rund zwei Wochen.
Der Pilot mit Erfolgskriterium
Was der Pilot erreichen muss, steht vorher im Vertrag. Wird es erreicht, geht es weiter. Wird es nicht erreicht, haben Sie keinen Rollout gekauft. Die Zahl dafür kommt aus Stufe 1 — deshalb ist die Reihenfolge nicht verhandelbar.
Betrieb
Das System geht in Ihren Alltag, wir betreiben es: Überwachung, Anpassungen, fester Ansprechpartner. Änderungen an den Regeln sind Einstellungen, keine neuen Projekte.
Bevor wir Kundendaten anfassen, liegt ein unterschriebener Auftragsverarbeitungsvertrag vor. Das gilt schon für Stufe 1 — auch eine Analyse ist Auftragsverarbeitung, auch wenn sie sich wie eine Vorstufe anfühlt. Wir arbeiten in Wochen, nicht in Quartalen.
Setup plus monatlicher Betrieb. Zwei Beträge, keine Stundenzettel.
Das Setup deckt die Einrichtung, der Monatsbetrag den laufenden Betrieb. Wir verkaufen nichts, das nur aus einem Setup besteht — sonst gibt es danach niemanden, der das System pflegt. Und nichts, das nur monatlich kostet — sonst wäre die Einrichtung verschenkt.
- Das Prozess-Screening rechnen wir zu 100 % auf das Folgeprojekt an, innerhalb von 60 Tagen.
- Den Piloten rechnen wir zu 50 % auf den Rollout an, innerhalb von 60 Tagen.
- Die 60 Tage stehen ausdrücklich im Angebot.
Wer nach der Analyse nicht weitermacht, hat eine bezahlte Analyse und keinen Vertrag — das ist ein zulässiges Ergebnis. Konkrete Beträge stehen offen und ohne Anfrage auf den Lösungsseiten: Websites, SEO & GEO, Bilderkontrolle am POS, Tourenplanung. Für einen Prozess außerhalb dieser drei nennen wir den Preis nach dem Gespräch — vor jeder Datenübergabe und schriftlich.
Wann wir nicht die Richtigen sind.
Es gibt Fälle, in denen wir absagen. Die stehen hier, weil sie Ihnen ein Gespräch sparen.
Beides läuft von Anfang an mit, nicht am Ende.
Vor jedem Angebot prüfen wir den Fall entlang einer festen Checkliste: Wer ist Verantwortlicher, wer Auftragsverarbeiter? Welche Datenarten sind betroffen? Sind Beschäftigtendaten dabei, sodass der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG einzubeziehen ist? Braucht es eine Datenschutz-Folgenabschätzung? Wie ist das System nach der KI-Verordnung einzuordnen, und in welcher Rolle sind wir dabei?
Zur Lieferung gehören der Auftragsverarbeitungsvertrag mit Leistungsschein, die Löschfristen je Datenart und der Eintrag für Ihr Verarbeitungsverzeichnis. Das ist Teil der Leistung, kein Aufpreis. Hosting und Verarbeitung in der EU sind vorgesehen. Wo ein externes Sprachmodell eingesetzt wird, benennen wir Anbieter, Region und Trainingsausschluss vor der Entscheidung. Wenn ein Modell auf Ihren Daten trainiert wird, ist es Ihr Modell — es fließt in kein Modell anderer Kunden.
Was wir nicht tun: Wir sagen Ihnen nicht, ob Ihr Einsatz rechtlich zulässig ist. Wir erklären das System, das wir gebaut haben, und die Dokumentation dazu (§ 5 Abs. 1 RDG).
Was Interessenten zuerst fragen.
Was kostet eine KI-Beratung bei Adtura?
Wie lange dauert es, bis ein System läuft?
Müssen wir Daten herausgeben, bevor ein Vertrag steht?
Wir haben keine eigene IT-Abteilung. Geht das trotzdem?
Entscheidet am Ende die KI oder ein Mensch?
Können Sie Bewerbungen automatisch vorsortieren oder bewerten?
Ersetzen Sie unsere bestehende Software?
Sprechen wir über Ihren Prozess.
Eine Stunde reicht, um zu sehen, ob sich das lohnt. Danach wissen Sie, woran Sie sind — auch wenn die Antwort Nein lautet.