Beispiel für Automatisierung

Automatisierte Bilderkontrolle am POS.

Merchandiser fotografieren ihre Aufbauten. Unser System prüft automatisch gegen das hinterlegte Planogramm: richtige Motive, richtige Anzahl, richtige Position. Unklare Fälle gehen an einen menschlichen Review — dessen Korrekturen Ihr eigenes Modell mit jedem Monat besser machen.

Diese Seite beschreibt ein gebautes Beispiel, keinen abgeschlossenen Produktkatalog. Sie steht hier, weil sie zeigt, wie wir bauen: messen, dann automatisieren, dann betreiben. Denselben Handgriff wenden wir auf Ihren Prozess an — so läuft das ab.

Gemessen, nicht behauptet

Was dabei herauskommt.

Die meisten Anbieter versprechen ein lauffähiges Ergebnis. Wenige zeigen, was es leistet. Diese Zahlen stammen aus dem laufenden Betrieb dieses Systems. Den Auftraggeber dürfen wir nicht nennen; die Zahlen schon.

In einem Durchgang prüfte das System 3.200 Bilder in 50 Minuten. 65 % der Fälle entschied es vollautomatisch korrekt. Gegenüber der Kontrolle desselben Durchgangs von Hand sind das 93 % weniger Zeitaufwand.

3.200
Bilder in 50 Minuten
Ein vollständiger Durchgang, automatisch geprüft gegen das hinterlegte Planogramm.
65 %
vollautomatisch korrekt
Entschieden ohne jeden menschlichen Eingriff — Motiv, Anzahl, Position.
25 %
an den Review
Unklare Fälle gehen an einen Menschen. Seine Korrektur trainiert das Modell weiter.
10 %
Ausfälle
Kein verwertbares Ergebnis, etwa bei unbrauchbarer Aufnahme. Auch das gehört in die Rechnung.
93 %
weniger Zeitaufwand
Gegenüber der Kontrolle desselben Durchgangs von Hand.

Wie wurden diese Zahlen gemessen?

Gezählt wurde ein realer Durchgang im laufenden Betrieb, nicht ein Testlauf mit ausgesuchten Bildern. Die 93 % sind der Vergleich mit dem Aufwand, denselben Durchgang von Hand zu kontrollieren.

Dabei zählt nicht nur, was wegfällt: Auch die verbleibende Handarbeit wird schneller, weil die unklaren Fälle in einer eigenen Oberfläche nebeneinander liegen statt in einem Ordner voller Fotos. Ein Fall, der geprüft werden muss, ist damit in Sekunden entschieden — nicht in Minuten.

Warum sagen Sie 60 % zu, wenn 65 % gemessen sind?

  • Gemessen sind 65 % — an diesem einen Sortiment, unter diesen Bedingungen.
  • Zugesagt werden 60 % im Vertrag, als bezifferbares Erfolgskriterium.
  • Ein fremdes Sortiment verhält sich anders. Andere Verpackungen, andere Aufbauten, andere Lichtverhältnisse.
  • Der Abstand ist Absicht. Er ist der Unterschied zwischen einem gehaltenen und einem gebrochenen Versprechen.

Gilt diese Quote auch für meinen Prozess?

Nein. Die Zahl gilt für dieses eine System und dieses eine Sortiment — sie belegt, dass wir so etwas bauen und betreiben, ist aber kein Versprechen für Ihren Fall. Ihre Zahl entsteht im Prozess-Screening für 1.900 € an Ihren echten Daten, und sie kann auch ergeben, dass sich die Automatisierung nicht lohnt.

Planogramm-Abgleich · Filiale 042
90%
Planogramm-Erfüllung dieser Szene
9 von 10 Positionen korrekt · 1 Abweichung erkannt · Beispieldaten
Ein Durchgang

So läuft eine Prüfung ab.

Jede Position im Regal wird gegen das hinterlegte Planogramm geprüft: Motiv, Anzahl, Position. Was die Animation in Sekunden zeigt, läuft im Betrieb über tausende Bilder — und endet für jede Szene mit einer Quote statt mit einem Gefühl.

Beispielansicht

Sehen Sie, wie ein Ergebnis aussehen könnte.

Wählen Sie ein Szenario. Es zeigt, wie das gebaute System jede Position erkennt, die Konfidenz bewertet und unklare Fälle in den menschlichen Review schickt — mit Beispieldaten, ohne Upload. Diese Ansicht rechnet nichts an Ihren Daten, sie zeigt nur, wie ein Ergebnis aussehen könnte.

1 Szene
2 Analyse
3 Review
4 Nachweis
Planogramm-Abgleich● LIVE
KorrektAbweichungUnklar → Review
—korrekt
PosErwartetErkanntKonf.Status
Manuelle Prüfung nötig

Position : Die Konfidenz ist zu niedrig für eine automatische Entscheidung. Ein Mensch entscheidet:

Ihre Korrektur fließt in Ihr Modelltraining zurück — die nächste Prüfung wird besser. Jeder Kunde hat ein eigenes Modell; Ihre Bilder verbessern kein fremdes. (Lernkreislauf)

Nachweis erzeugt

📄 Nachweis.pdf📊 Report.xlsx🔗 API-Push✉️ Filial-Report

Das Gleiche mit Ihren Bildern: Wer sein eigenes Sortiment geprüft haben möchte, geht durch dieselben Stufen wie jeder andere Fall — Prozess-Screening, dann Pilot, dann Betrieb. Was das kostet, steht unter Automatisierung.

Vor dem Start

Die Folgenabschätzung gehört in den Zeitplan, nicht ans Ende.

Auf Filialfotos sind Menschen — Kunden im Hintergrund, Mitarbeitende im Bild. Damit verlangt Art. 35 DSGVO in aller Regel eine Datenschutz-Folgenabschätzung vor dem Livegang, und wo Prüfergebnisse auf Leistung schließen lassen, ist der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG zu beteiligen. Wir sagen das vor dem Angebot, damit es Ihren Termin nicht später kippt.

Anwendungsfälle

Auch das, was in keinem Standardmodell vorkommt.

Ein Diakasten oder ein Tabakschrank taucht in keiner Standard-Regalerkennung auf. Bei uns wird er zu einem Prüffall wie jeder andere.

Panorama-RegalprüfungFolientauschDiakästenTabakschränkeZahltellerZweitplatzierungenDisplayaufbautenPromoflächen
Wie das System aufgebaut ist

Erkennung, Prüfoberfläche, Dashboard, Auftraggeber-Portal — ein System.

Erkennung und Prüfoberfläche

  • Bildannahme über Schnittstelle, Upload oder Import
  • Abgleich gegen die Planogramm-Regeln
  • Ergebnisrückgabe (Schnittstelle, Excel, CSV, PDF, E-Mail)
  • Prüfoberfläche für unklare Fälle
  • Rückfluss der Korrekturen ins Training
  • Protokollierung aller Entscheidungen

Dashboard

Auswertungen über Zeit, Filialen, Regionen und Kampagnen. Vergleich zwischen Standorten und Teams (ohne Personenbezug; Auswertung einzelner Mitarbeitender nur mit gesonderter Vereinbarung und Betriebsratsbeteiligung), Rollenverwaltung, Alarme, Exportvorlagen — und vollständige Einsicht in jede KI-Entscheidung.

Auftraggeber-Portal

Die Marke — der Auftraggeber Ihres Kunden — bekommt einen eigenen Zugang im Design Ihres Unternehmens und sieht die Nachweise ihrer Kampagne in Echtzeit. Der Teil, mit dem Sie Geld verdienen, statt ihn auszugeben.

Ohne menschliche Korrektur gibt es keinen Lernkreislauf — und ohne dokumentierte Aufsicht wäre das System regulatorisch nicht sauber. Deshalb ist die Prüfoberfläche fester Bestandteil des Systems.

Wie der Einstieg läuft

Dieselben Stufen wie jeder andere Fall.

Die Bilderkontrolle ist kein eigenes Produkt mit eigener Preisliste. Wer sie für das eigene Sortiment will, beginnt mit dem Prozess-Screening, geht bei Erfolg in den Piloten mit vorher vereinbartem Erfolgskriterium und danach in den laufenden Betrieb. Preise und Deckel für alle drei Stufen stehen unter Automatisierung.

Für wen wir prüfen

  • Field-Marketing- & Merchandising-Agenturen
  • Handelsagenturen & Außendienstdienstleister (FMCG)
  • Marken mit eigenem Außendienst
  • DIY/Baumarkt-Zulieferer, Consumer-Electronics (Shop-in-Shop)
  • Franchise-Systeme mit Filialstandards

Wo wir nicht die Richtigen sind

Ehrlich gesagt: In diesen Fällen raten wir ab.

  • — Unter 1.000 Bilder im Monat — der Aufwand rechnet sich nicht
  • — Aufbauten ohne verbindlich hinterlegtes Planogramm
  • — Auswertungen zur Leistungsbewertung einzelner Mitarbeiter

Erstgespräch — die Fragen

Damit wir beide schnell wissen, ob es passt:

  • Wie viele Fotos kommen monatlich?
  • Wer prüft die heute — und wie lange dauert eine Prüfung?
  • Alle Bilder oder nur Stichproben?
  • Was passiert bei einem unentdeckten Fehlaufbau?
  • Müssen Sie Ihrem Auftraggeber die Umsetzung nachweisen?

Wir finden es an Ihren echten Bildern heraus.

Das Prozess-Screening zeigt Trefferquote und Fehlerarten an Ihrem eigenen Sortiment — bezahlt, gedeckelt, ohne Verrechnung mit einer anderen Leistung. Umfang und Starttermin stimmen wir vorher ab.